Stricken und Spinnen - irgendwie gehört das zusammen.
Schon lange war ich neugierig darauf, wie das ist, sein Garn selbst zu spinnen...
Melli hat mich auf die Idee gebracht, es tasächlich einmal selbst zu versuchen (Danke für die Tips und Woll-Beschaffungs-Adressen! :) ).
Mein allererster Versuch - Merinowolle in Orange, gezwirnt mit einem naturfarbenen Baumwollfaden. Gesponnen habe ich von dieser Version nur ein paar Meter - ich wollte einfach mal ausprobieren, wie das so funktioniert... ;-)
Das Spinnen ließ sich noch etwas holprig an, aber für das erste Mal schaut es doch nett aus. :)

Der zweite Versuch war ein Synthetik-Kammzug (ja, sowas gibt`s... ;-) ) in Pastellfarben.
Erinnert doch irgendwie an "Lady Lockenlicht", nicht...?
Bisher habe ich schon eine kleine Menge versponnen, werde das Ganze aber noch auf eine verwertbare Menge erweitern.
Der Kammzug lässt sich prima verspinnen, aber leider fühlt er sich doch sehr künstlich an. Mal schauen, was ich damit machen werde...
Synthetikkammzüge (auch in vielen weiteren Uni- und Meliert-Tönen) gibt es übrigens bei
Wollstuuv.
Für Wollallergiker ist das ja durchaus eine Alternative!

Nach einer Großbestellung ;-) bei
Wollknoll geht es jetzt mit einer Effektwolle in Pastelltönen weiter.
Dazu habe ich Merinowolle in Rosa und Türkis mit ein wenig des pastelligen Polykammzugs (für den "Bling" ;-) ) und einigen Baumwollflocken zusammenkardiert. Das Ganze wird locker und flammig zu einer fluffigen Wolle mit Zuckerwatte-Effekt versponnen.
Die Wolle wird
"I want candy" heißen. :)

Die wunderschöne Spindel ist übrigens von einem
Drechsler aus England (Mellis Geheimtip! Danke! :) ).
P.S.:
Wie man sehen kann, spinne ich "amerikanisch" mit Kopfwirtel.